A LIQUID STAR OF BOILING WATER


Jan Bonny und Alex Wissel, Jimmie Durham,
Christoph Faulhaber, Adela Goldbard,
Andrea Winkler

kuratiert von Sabine Maria Schmidt


Eröffnung: Donnerstag, den 1. Juni 2017, 19 Uhr

Ausstellung: 2. Juni – 9. Juli 2017


Sonderveranstaltung:
Donnerstag, 6. Juli 2017, 20 Uhr
Labor für Kritik und Weitsicht
"Wunschpublikum für hypothetische Diskussionen"
Ein Streitgespräch in der Ausstellung


Kunstraum Düsseldorf

Himmelgeister Str. 107 E
40225 Düsseldorf
Telefon 0211 33 02 37
0211 899 61 48

Donnerstag und Freitag
15 - 20 Uhr
Samstag und Sonntag
14 - 18 Uhr

 

 





Adela Goldbard: PEMEX, 2015, Videostill
Single-Channel-Video, ca. 5 Min., copyright: the artist

Wie lässt sich schildern, was zwischen den Bildern passiert, wie das Unsichtbare hinter dem Sichtbaren erzählen? „Jedes Bild ist ein leeres Bild“ heißt ein Film von Christoph Faulhaber, der den Ausgangspunkt eines offenen Ausstellungparcours von künstlerisch formulierten Erfahrungsfeldern in und mit öffentlichen und medialen Räumen beginnt. Wie haben sich Reise- und Bewegungsformen in öffentlichen Räumen verändert, wie stark definieren und reflektieren mediale Räume Narrative von Freiheit, Kontrolle, Macht und Anarchie.


Mit Werken von Jimmie Durham (Berlin), Adela Goldbard (Mexiko D.C./Chicago), Christoph Faulhaber (Hamburg), Andrea Winkler (Berlin), Jan Bonny und Alex Wissel (Köln/Düsseldorf) sind Positionen aus unterschiedlichsten künstlerischen Kontexten eingeladen. Provozierend, poetisch oder konfrontierend: Alle künstlerischen Arbeiten der Ausstellung verbinden Momente filmischer, fotografischer, szenischer und theatralischer Inszenierung. Doch geht es hier nicht mehr ums Spiel.


Es zischt, es brodelt und es kocht. Die Kunst ist frei wie nie, doch will oder kann sie es nicht länger sein? Welche Widersprüche und welches Potential liegen in der Verhandlung ihrer Autonomie? Damit stellt sich die Ausstellung auch der Frage, inwieweit das Verhältnis von Ästhetik und Ethik neu justiert wird, wenn die Kunst sich ihrer gegenwärtigen gesellschaftlichen Verortung und Einbindung, der gravierenden Veränderung von Handlungsfeldern und Bildkulturen stellt. Die Kunst muss wieder neu bestimmen, was sie soll und was sie sein kann.